Mit Don’t Call It Pizza hat sich Wien ein Stück authentisches Neapel geholt – auch wenn der Name bewusst provoziert. Was hier serviert wird, ist ganz klar: neapolitanische Pizza auf höchstem Niveau, zubereitet mit langer Teigführung, bestem Mehl, San-Marzano-Tomaten und Fior di Latte. Der Teig wird luftig, leicht und perfekt am Rand gebläht – genau wie in einer Trattoria in Süditalien. Und obwohl man sich bewusst vom Begriff „Pizza“ distanziert, wird hier die Kunstform des neapolitanischen Handwerks mit Stolz zelebriert.
Das Lokal in der Steingasse (1030) überzeugt mit stylischem, aber zurückhaltendem Design, das den Fokus auf den Genuss lenkt. Im zweiten Standort in der Breitenfurterstraße (1120) gibt es zusätzlich ein Frühstücksangebot – ungewöhnlich für eine Pizzeria, aber durchdacht. Ob klassisch mit Margherita oder ausgefallen mit Trüffel oder ’Nduja – die Karte bleibt überschaubar, dafür ist jede Pizza ein Statement.
Die Zutaten sind erstklassig, der Ofen ist heiß, das Personal freundlich und das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut fair. Eine Pizza kostet etwa 13–15 Euro, was angesichts der Qualität mehr als gerechtfertigt ist. Die Atmosphäre ist locker, das Publikum bunt gemischt – von italienischen Expats bis zu neugierigen Wiener:innen.
Don’t Call It Pizza ist nicht nur ein Name, sondern ein Versprechen: Wer hier isst, bekommt keine Durchschnittspizza, sondern ein Stück echter Leidenschaft – ofenfrisch, rauchig, handgemacht. Ein Fixpunkt für alle, die Pizza ernst nehmen.