Die Luftburg, früher sehr oft das Ausweichlokal wenn im Schweizerhaus kein Platz mehr frei war, hat sich in den letzten Jahren neu erfunden und wurde auf Bio und Nachhaltigkeit ausgerichtet. Neben der klassischen Surstelze und Wiener Küche, gibt es auch vegetarische und vegane Speisen in 100% Bio-Qualität, der Restaurantbereich wurde neu gestaltet und der Gastgarten aufgehübscht.
Fazit: Gefühlt fehlt der Luftburg im Wiener Prater noch ein wenig der Feinschliff zur eigenen Identität. Bio, Nachhaltigkeit und Familienfreundlichkeit sind gelungen umgesetzt, wenn man jedoch an Stelze und Bier denkt, geht man vorzugsweise immer noch ins Schweizerhaus. Auch wenn man mit der Mochi-Stelze etwas Neues anbieten wollte, vielleicht braucht es noch einen weiteren Schritt und einen eigenen „Signature Dish“, ein unverwechselbares Gericht das für die Luftburg steht, ohne Stelze. Ansonsten sind die Speisen in Ordnung und das Service ausgezeichnet, etwaige Kritik ist mehr persönlicher Geschmack, ob einem die Spare Ribs vom Lavasteingrill zu blass sind, die Cevapcici zu wenig gewürzt, oder das Budweiser nebenan doch süffiger schmeckt. Wir kommen im Sommer gerne wieder in die Luftburg.
Hinweis: Privater Besuch auf eigene Rechnung, keine bezahlte Werbung, keine Kooperation, persönliche Meinung einer Momentaufnahme zum Zeitpunkt des Besuches.
Nachstehend einige Eindrücke der letzten Besuche…

Sweet & Spicy, knusprig gegrillte Surstelze mit asiatischer Ikapiri-Sauce glasiert, ursprünglich zusammen mit dem Mochi kreiert, ist die Stelze im japanischen Style mein Highlight auf der aktuellen Karte.

Als Beilage Gurkensalat Tsukemono, asiatischer Krautsalat, eingelegte rote Zwiebeln, Erdnuss-Zwiebel Crumbs, Teriyaki-Sauce und Chili-Mayo.

Spareribs mit Dukatenerdäpfel, Grill- & Knoblauchsauce. Mürbe gekochte Ribs, kurz auf den Grill gelegt, langweilig und blass, nicht mein Geschmack.

Auch diesmal das Highlight unter den Desserts und Mehlspeisen, der Topfenschmarrn mit dem süss-sauren Marillenröster, genial.


warmer Schokokuchen mit Schokosauce und Staubzucker.


Aktuell wird statt dem Fohrenburger Hofbier, das neue Gösser BioStoff angeboten, das schmeckt.

Gemischte Platte mit knusprig gegrillter Surstelze, Spareribs, gebackene Hühnerfiletstreifen, Cevapcici, Grillwürstel. Zwiebelringe, Dukatenerdäpfel, Zwiebelsenf, Senf scharf, Grill- & Knoblauchsauce, Curry-Marillen-Sauce, Ajvar und gerissener Wurzelkren. Eine Menge Komponenten, alle leider nur halbwarm, wir würden hier eher bei nächster Gelegenheit die einzelnen Gerichte bestellen und teilen.

kleiner gemischter Beilagensalat, leider ohne Kartoffelsalat.

Weißkrautsalat, Erdäpfelsalat, Gurken-Rahmsalat, eine Portion ist mehr als genug für eine Person – lieber mehrere Verschiedene bestellen und teilen.

Süßkartoffelchips mit Knoblauchsauce, die Chips unbedingt frisch geniessen, kalt sind die schnell labrig und schmecken dann nicht so fein.

Die Original Kolarik Stelze ist im Gegensatz zum Schweizerhaus eine knusprig gegrillte Surstelze, schmeckt toll, eine schöne Abwechslung.

Faschiertes vom Rind & Schwein, herzhaft gewürzt & gegrillt, frische Zwiebelringe, Pommes frites, Ajvar und Zwiebelsenf. Für meinen persönlichen Geschmack hätte noch herzhafter gewürzt und gegrillt sein dürfen.

Palatschinke | Wiener Dirndl Marmelade | Staubzucker

Palatschinke | Powidl Marmelade | Mohn | Staubzucker | Sauerrahm

im Pfandl serviert, Marillenröster | Staubzucker

Hausbier, gemeinsam mit der Brauerei Fohrenburg entwickelt. Schmeck, ist aber nicht ganz so süffig wie das Budweiser nebenan.